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Das
Bereich Hundewissen von heute

Der Hund riecht den Krebs des Menschen -

... und den Borkenkäfer am Baum

 



Über seine Sinne, die auch sein Verhalten prägen, sprechen wir in bundesweiten Tagungen, in Landesgruppen- oder Gruppentreffen, wie auch bei unserer Begleithundeausbildung.
Machen Sie mit: Überzeugen Sie sich, wie schnell Hunde lernen in der Begegnung mit anderen Menschen und ihren Hunden, wie intelligent sie sind, wie gehorsam sie auf jedes Wort hören und sich untereinander gut vertragen können.

Wir berichten über das „Nasenwunder Hund“. Dazu voraus: Schon den Steinzeitjäger führte der Hund auf die Fährte zum Wild, die älteste und engste Mensch-/ Tierbeziehung entstand daraus. Und das gilt bis heute für jeden Hund, als Spielgefährte der Kinder und Teil der Familie genauso, wie als Helfer, Retter und Freund des Menschen.
Sicher, es gibt auch den Mißbrauch des Hundes. Es ist der Mensch, der Hunde auf Schärfe „dressiert“ und mit Hundekämpfen Geld verdient. Wir wissen es „wie der Mensch, so sein Hund“. Aber, lesen Sie neues, wissenschaftliches Wissen vom Hund.



Die Riechschleimhaut eines Hundes umfaßt ca. 160 cm² und entspreicht damit etwa dem 32fachen der des Menschen. Die Hundenase nimmt Duftmoleküle daher um ein Vielfaches besser auf.


Die Riechschleimhaut eines Hundes umfaßt ca. 160 cm² und entspreicht damit etwa dem 32fachen der des Menschen. Die Hundenase nimmt Duftmoleküle daher um ein Vielfaches besser auf.



Das Nasenwunder Hund
Der Geruch sagt ihm, wer und was in seiner Umgebung lebt und sich bewegt, was gut und gefährlich für ihn ist. Aus dieser Erfahrung speichert der Hund Duftwerte, die sein Verhalten bestimmen. Im großen Unterschied zum Menschen, der seine Umwelt vorwiegend sehend begreift. Das Erblinden trifft deshalb den Hund nicht in gleicher Weise, wie den Menschen.

Der Hund riecht Krebs ...
Die weltweite, wissenschaftliche Forschung, bemüht sich um die Verbesserung der Krebs-Früherkennung, damit Heilungschancen erhöht und Behandlungsmöglichkeiten erfolgreicher werden. Denn: Selbst modernste Untersuchungstechniken haben ihre Grenzen und sind nicht immer zuverlässig. Lungenspezialisten z.B. bestätigen, daß es an etablierten Früherkennungs-Praktiken fehlt - und auch, daß Patienten, die bereits Beschwerden zeigen, in den meisten Fällen keine Heilung mehr erfahren können. Nachdem man entdeckte, daß mit dem Atem veränderte Duftmoleküle ausgeschieden werden, die von Krebszellen gebildet wurden, suchten Forscher nach gesicherten Möglichkeiten, diese Substanzen nachzuweisen.
Der Hund ist in der Lage, genau diese Duftmoleküle, im veränderten Atem eines an bestimmten Krebsarten erkrankten Menschen, festzustellen. Dazu gibt es wissenschaftliche Studien. In dreiwöchigem Training ausgebildet, „erschnüffelten“ diese Hunde bei 55 Lungen-krebs- und 31 Brustkrebs-Patienten die Erkrankung mit einer Treffsicherheit von 99 bzw. 88 %. Teilgenommen hatten auch 83 gesunde Menschen an diesen Versuchsreihen.
Für die Ärzte eine sensationelle „Hundediagnose“, die jedoch vor verfrühtem Optimismus warnen. Es bleibt noch ein langer Weg, bis es zu medizinisch fundierten Behandlungen kommen kann. So denkt man an „elektronische Nasen“ (ähnlich deren in der Lebensmittelkontrolle), die nach den olfaktorischen Kennzeichen von Krebsarten suchen. Doch die Riechbegabung eines Hundes ist bisher jeder Technik überlegen.

... und auch den Borkenkäfer
Versuche im Nationalpark Bayerischer Wald ergaben: Hunde erschnüffeln Borkenkäferbefall an Bäumen, lange bevor er durch Veränderungen der Rinde, bzw. durch Harztröpfchen erkennbar ist.

Unser Wissen:

Es ist ein langer Weg bis zum Rettungshund. Das selbständige Arbeiten des Hundes und -bei der Anzeige einer gefundenen Person- das Eindringeverhalten, sind besonders wichtig.


Es ist ein langer Weg bis zum Rettungshund. Das selbständige Arbeiten des Hundes und -bei der Anzeige einer gefundenen Person- das Eindringeverhalten, sind besonders wichtig.




Die hervorragend entwickelten Sinne des Hundes, befähigen ihn, Vermißte und Verschüttete nach Erdbeben oder Lawinen zu retten. Er führt und begleitet blinde und behinderte Menschen, ist aber auch dem Täter mit Rauschgift oder Sprengstoff auf der Spur. Der Hund ist die beste „Alarmanlage“, sagt die Kripo. Ihm fremde Geräusche, in gewohnter Umgebung, warnen ihn, er „meldet“ sie durch sein Gebell. Der Hund hört Töne, die das Menschenohr nicht wahrnehmen kann.


Knoblauch schadet:

Hunde u. Katzen sollten kein Futter mit Knoblauch bekommen. Nehmen sie das Gewürz regelmäßig zu sich, droht im schlimmsten Fall eine lebensgefährliche Blutarmut, warnt die Tierschutzorganisation - Vier Pfoten aus Hamburg -

Denn im Knoblauch stecken, ebenso wie in Zwiebeln, Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen von Hunden u. Katzen nach u. nach zerstören. Dennoch gibt es im Handel Knoblauch Knabbersticks und Granulat ebenso wie Futter. Hat ein Tier zu viel Knoblauch bekommen, kann sich das in einer regelrechten Vergiftung mit Erbrechen und Durchfall äußern. Dann empfiehlt sich ein sofortiger Besuch beim Tierarzt,

 

 
Donnerstag, 29. November 2007
Farbfotografien eingeordnet
Hunde erkennen Bilder

Hunde können komplexe Farbfotografien unterscheiden und in dieselben Kategorien einordnen wie der Mensch. Das haben Friederike Range und ihre Kollegen von der Universität Wien herausgefunden.
 
Sie zeigten vier Hunden zunächst gleichzeitig Fotos von Artgenossen und von Landschaften. Die Tiere wurden mit Hundekuchen belohnt, wenn sie das Hundebild auswählten. Dabei konnten die Hunde mit der Schnauze auf den Bildschirm (Touchscreen) drücken, der ihre Wahl registrierte.
 
In einem Test wurden den Hunden nach diesem Training 40 neue Hunde- und Landschaftsaufnahmen gezeigt. Die Auswahl der Tiere fiel nach Forscherangaben nun stets auf die Hundeaufnahmen. Damit sei bewiesen, dass die Tiere ihr während des Trainings erworbenes Wissen auf neue optische Reize übertragen könnten, schreiben die Forscher im Journal "Animal Cognition".
 
Im einem zweiten Test wurden den Hunden Fotomontagen aus zuvor nicht gesehenen Artgenossen und den bereits gezeigten Landschaftaufnahmen vorgesetzt. Sie mussten zwischen diesen Fotomontagen und Bildern wählen, die neue Landschaften zeigten. Auch diesmal entschieden sich die Vierbeiner für das Bild mit dem Hund. Die Ergebnisse belegen nach Ansicht der Forscher, dass die Hunde in der Lage waren, das Merkmal "Hund" auf den Bildern wiederzuerkennen. Durch das Experiment könne jedoch nicht belegt werden, dass die abgebildeten Hunde als solche wahrgenommen wurden.

 

Tierquälerei im überhitzten Fahrzeug

Von Jens Wolters

Oft werden Hunde gedankenlos im geschlossenen Fahrzeug zurückgelassen. Den wenigsten Tierfreunden ist bewusst, welche lebensbedrohliche Situation für den Vierbeiner entstehen kann und welche medizinischen Abläufe unter Umständen zum sofortigen Tode eines Hundes führen können, wenn er im überhitzten Innenraum eines Fahrzeugs gefangen ist.

Nicht nur im Hochsommer, sondern im gesamten Zeitraum von April bis September, wenn die Außentemperatur an einzelnen Tagen schon mal die 25°C - Marke über-schreitet, kann das unüberlegte Zurücklassen im geschlossenen Fahrzeug einen Vierbeiner in größte Lebensgefahr bringen.

Bei einer Außentemperatur von 30°C im Schatten kann die Lufttemperatur in einem geschlossenen Fahrzeug schnell auf über 45°C ansteigen.

Im vorderen Bereich des Innenraums können in Kopfhöhe bis zu 60°C, im hinteren Sitzbereich etwa 55°C und im Fußraum immerhin noch bis zu 50°C Lufttemperatur entstehen. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann die Oberflächentemperatur von Lenkrad und Armaturenbrett sogar Werte von bis zu 100°C erreichen. Diese Tempe-raturen können bei einem abgestellten Fahrzeug bereits nach 45 Minuten erreicht werden. In solchen Situationen ist es nicht ausreichend, wenn das Fenster zur Belüf-tung einen kleinen Spalt weit geöffnet bleibt. Diese Maßnahme führt zu keiner be-merkenswerten Verringerung der Innentemperatur im Fahrzeug.

Können Hunde schwitzen?

Der Hund gehört als Säugetier zu den warmblütigen Tieren und ist stets bestrebt, seine Körpertemperatur – die bei einem gesunden Hund im Höchstfall bei 38,5°C liegt - im Rahmen enger Grenzen möglichst konstant zu halten.

_____________________________________________________________________________________________________ Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors Jens Wolters zur Verfügung gestellt. Die Verwendung dieses Artikels in eigenen Druckschriften oder Internetseiten, die Weitergabe an Printmedien oder die auszugsweise Wiedergabe ist unter Angabe des Autors im Interesse des Tierschutzes ausdrücklich erwünscht. „Tierquälerei im überhitzten Fahrzeug" von Jens Wolters Version: Mai 2006 Seite 2 _____________________________________________________________________________________________________

Aufgrund der Tatsache, dass der Hund kaum über Schweißdrüsen verfügt, nutzt er andere Methoden um seine Körpertemperatur zu senken.

Durch Strahlung ist die Abgabe der Körperwärme nur effektiv, wenn die Umgebungs-temperatur geringer als die Körpertemperatur ist. Ist dies - wie z.B. im geschlossenen Fahrzeuginnenraum - nicht der Fall, so nimmt der Tierkörper zusätzliche Wärme auf.

Eine Wärmeübertragung durch Leitung entsteht bei direktem Kontakt mit einem küh-len Untergrund, an den die Wärme abgegeben werden kann.

Mit dem Prinzip der Konvektion geschieht der Abtransport der erwärmten Luft von der Haut über den Auftrieb, den die warme Luft erfährt. Dies funktioniert jedoch auch nur, wenn die Umgebungstemperatur geringer als die Körpertemperatur ist.

Diese drei im Verhältnis mit geringer Körperenergie verbundenen Methoden zur Ab-gabe von Körperwärme zeigen bei einem im überhitzten und vollständig geschlosse-nen Fahrzeug eingesperrten Hund jedoch kaum Wirkung.

Somit bleibt für den Hund nur die energieaufwendigste Methode, das sogenannte „Wärmehecheln", wobei die Wärmeabgabe durch eine Wasserverdunstung durchge-führt wird.

Beim Hecheln des Hundes wird die Atmungsfrequenz von normalerweise 10 bis 30 Atemvorgängen pro Minute auf 130 bis maximal 400 erhöht. Das Atemminutenvolu-men kann dabei von 2 Liter bis auf 50 Liter zunehmen, wobei eine Wasserverduns-tung von 200 Gramm pro Stunde erreicht werden kann. Im geschlossenen Fahrzeug führt diese vom Hund abgegebene Wassermenge zu einem Anstieg der Luftfeuchtig-keit, was unter Umständen am Kondenswasser der von innen beschlagenen Schei-ben gut zu erkennen sein dürfte. Je länger diese Situation andauert, umso weniger effektiv verläuft die Verdunstung.

Wenn der Kreislauf beim Hund versagt

Die thermisch neutrale Zone – also der Temperaturabschnitt, in dem die Stoffwech-selvorgänge konstant sind und auf einem Minimum ablaufen - liegt für den Hund bei einer Umgebungstemperatur von 20 – 25°C. Sollte die Körpertemperatur des Hundes

_____________________________________________________________________________________________________ Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors Jens Wolters zur Verfügung gestellt. Die Verwendung dieses Artikels in eigenen Druckschriften oder Internetseiten, die Weitergabe an Printmedien oder die auszugsweise Wiedergabe ist unter Angabe des Autors im Interesse des Tierschutzes ausdrücklich erwünscht. „Tierquälerei im überhitzten Fahrzeug" von Jens Wolters Version: Mai 2006 Seite 3 _____________________________________________________________________________________________________

über die normalen 38°C hinaus ansteigen, so kann es bereits bei 41°C zu Funktions-störungen im Nervensystem und bei 44°C zum Tode des Tieres kommen. Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit kann das Tier bereits bei 40°C verenden.

Manchmal tritt der Tod bereits vor Erreichen dieser Körpertemperatur infolge eines Kreislaufversagens (Kollaps) ein, der aus der ungewohnten Stresssituation, bedingt durch einen starken Selbsterhaltungstrieb, resultiert. Das andauernde Wärmeemp-finden verleitet den Hund dazu ein kühleres und schattiges Plätzchen aufzusuchen, was jedoch in einem geschlossenen Wagen ziemlich aussichtslos erscheint. Der Hund kann zusätzlich nicht einschätzen, wie lange diese für ihn immer ungünstigere Situation anhält und unternimmt instinktiv immer größere körperliche Anstrengungen.

Die Symptome der Hyperthermie

Bei einer warmen Umgebungstemperatur erweitern sich die Blutgefäße und die Haut wird stärker durchblutet. Um den Blutdruck trotzdem konstant zu halten werden die Herzfrequenz und das Schlagvolumen ebenfalls gesteigert. An dieser Stelle kann noch nicht von einem Leiden des Tieres gesprochen werden.

Sollte diese Hitzeeinwirkung jedoch längere Zeit andauern, kann das Schlagvolumen trotz hohem Pulsschlag absinken und zum Kollaps führen. Die Symptome dieser so-genannten Hyperthermie erkennt man am Hund an Ermattung, Apathie, stark erhöh-ter innerer Körpertemperatur, Rötung der Schleimhäute, beschleunigter Herztätigkeit und schwachem Puls. Dauert dieser Zustand länger an, so kann es auch zu Aufre-gungserscheinungen, Krämpfen, Bewusstlosigkeit und schließlich sogar zum Tod des Tieres kommen, der sofort oder erst nach Stunden oder Tagen eintreten kann.

Hunde, die einmal einem solchen Hitzestress ausgesetzt waren und überlebt haben, steigen oft über eine längere Zeit nicht mehr freiwillig in ein Fahrzeug ein.

Nach dem Tierschutzgesetz kann das andauernde Erleben eines Hundes, der 90 Minuten in einem etwa 45°C heißen Fahrzeuginnenraum saß, als erhebliches Leiden

_____________________________________________________________________________________________________ Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors Jens Wolters zur Verfügung gestellt. Die Verwendung dieses Artikels in eigenen Druckschriften oder Internetseiten, die Weitergabe an Printmedien oder die auszugsweise Wiedergabe ist unter Angabe des Autors im Interesse des Tierschutzes ausdrücklich erwünscht. „Tierquälerei im überhitzten Fahrzeug" von Jens Wolters Version: Mai 2006 Seite 4 _____________________________________________________________________________________________________

eingestuft werden. Die durch physiologische Veränderungen im Körper des Tieres entstandenen Leiden treten bereits dann auf, wenn noch keine bleibenden Schäden am Tier zu beobachten sind.

Wie verhält man sich im Notfall?

Wer bei hohen Temperaturen einen Hund im geschlossenen Fahrzeug entdeckt, der bereits die zuvor beschriebenen Anzeichen einer Hyperthermie zeigt, sollte umge-hend die Polizei über den Notruf 110 oder den zuständigen Tierschutzverein oder Tierrettungsdienst verständigen. Sicherheitshalber sollten aus solchen Situationen befreite Tiere umgehend von einem Tierarzt untersucht werden.

Wahre Tierfreunde sind bei hohen Außentemperaturen stets bemüht, ihrem geliebten Vierbeiner jeden unnötigen Aufenthalt im Fahrzeug und ein damit verbundenes Risi-ko zu ersparen. Lange Urlaubsfahrten in der warmen Jahreszeit in Begleitung eines Hundes sollten deshalb vorher gründlich durchdacht werden.

Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, als das Tier im Auto mitzunehmen, sollten beim Abstellen des Fahrzeugs - als einzige wirksame Schutzmaßnahme - zwei Fens-ter vollständig geöffnet und diese durch ein eingesetztes Gitter oder Netz gesichert werden. Trotzdem darf der Hund keine Möglichkeit bekommen, sich unbeaufsichtigt selbst aus dem Fahrzeug zu befreien und eine ordnungsgemäße Sicherung des Fahrzeugs gegen Diebstahl muss ebenfalls gewährleistet sein.

Zum Autor:

Jens Wolters ist seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlich im Tierschutz aktiv, war u.a. über 10 Jahre Pressesprecher eines der größten Tierschutzvereine in Niedersachsen und Mitglied im Deutschen Presseverband DPV e.V., ist Initiator der Internetprä-senz www.tierschutz-pressedienst.de und zurzeit als stellvertretender Vorsitzender der gemeinnützigen Tierschutz-Stiftung Wolfgang Bösche tätig.

_____________________________________________________________________________________________________ Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors Jens Wolters zur Verfügung gestellt. Die Verwendung dieses Artikels in eigenen Druckschriften oder Internetseiten, die Weitergabe an Printmedien oder die auszugsweise Wiedergabe ist unter Angabe des Autors im Interesse des Tierschutzes ausdrücklich erwünscht