kommandos
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Kommandos! Das Kommando "Sitz" Dem Welpen zugewandt, bewegen Sie sich von ihm fort, wobei Sie die Leine in der linken Hand und einen Leckerbissen in der rechten halten. Sobald Sie dem Hund den Befehl geben, zu Ihnen zu kommen, zeigen Sie ihm das Futter. Wichtig ist, dass Sie bei dieser Übung die Ruhe bewahren und den Welpen nicht aufregen. Wenn der Welpe bei Ihnen ist, bewegen Sie die rechte Hand über seinem Kopf auf und ab. Der Hund wird sich von sich aus hinsetzen, um den Leckerbissen im Auge zu behalten. Geben Sie das Kommando "SITZ", wenn Sie sehen, dass er die Hinterbeine einknickt. Wiederholen Sie das Kommando "SITZ" frontal und dann seitlich zum Welpen. Anfangs belohnen Sie jede richtige Reaktion mit Lob und Leckerbissen. Verringern Sie nach und nach die Futtergabe - schließlich genügen Worte. Das Kommando "PLATZ" Wenn der Welpe sitzt, knien Sie rechts neben ihm nieder und fassen sein Halsband mit der linken Hand. Den Leckerbissen in der rechten Hand halten Sie ihm vor die Nase und führen ihn dann nach unten. Sobald die Hundenase dem Leckerbissen folgt, bewegen Sie ihn nach vorn vor seinen Körper. In dem Augenblick, da der Welpe sich hinzulegen beginnt, geben Sie den Befehl "PLATZ". Bewegen Sie den Leckerbissen weiter nach vorne, bis der Welpe sich hingelegt hat. Belohnen Sie ihn mit Lob und Futter. Wiederholen Sie diese Übung häufig, bis das Tier allein auf die Worte reagiert. Problemlösungen / der Hund will nicht sitzen Falls sich der Welpe trotz Futterbelohnung nicht hinsetzen will, knien Sie nieder, fassen das Halsband mit der rechten Hand, und schieben Sie die Hinterpartie mit der linken nach innen. Geben Sie den Befehl "SITZ" und loben Sie den Hund. Er will sich nicht hinlegen Knien Sie neben dem links sitzenden Welpen nieder. Führen Sie die rechte Hand unter das rechte Vorderbein und die linke unter das linke, und richten Sie den Welpen zu einer Bettelhaltung auf. Lassen Sie ihn dann hinunter, bis er liegt, und belohnen Sie ihn mit Lobesworten. Er will nicht liegen bleiben Will der Welpe aufspringen, bevor er die Übung beendet hat, drücken Sie sanft auf seine Kuppe. Nach wenigen Sekunden lassen Sie ihn frei mit dem Wort "GUT" oder"BRAV". Komm und Sitz Da Sie eine potentielle Gefahr oft eher erkennen als Ihr Hund, ist es für seine Sicherheit wichtig, dass er lernt, auf Befehl zu Ihnen zu kommen. Als Welpe ist Ihr Hund zu Ihnen gekommen, weil er Schutz suchte, doch auch im Erwachsenenalter sollte er zu Ihnen zurückkehren, weil er gern bei Ihnen sein möchte. Das Rückkehrtraining macht Spaß und gelingt am besten, wenn zwischen Ihnen und Ihrem vierbeinigen Freund eine zuverlässige Bindung hergestellt worden ist. Der Hund sollte bereits das Hinsetzen und sitzen bleiben beherrschen. Mit der Leine in der linken und einem Leckerbissen in der rechten Hand gehen Sie von ihm weg und geben dabei das Kommando "BLEIB". Wenden Sie dem angeleinten Hund das Gesicht zu, und zeigen Sie ihm die Futterbelohnung. Rufen Sie den Hund mit dem Namen und dem Befehl "KOMM" zu sich. Sobald der Hund gelernt hat, an der Standardleine zu Ihnen zu kommen, probieren Sie es mit einer langen Leine. Eine Spielzeugbelohnung kann das Tier aus der Distanz am besten erkennen. Wenn der Hund die Kommandos "KOMM" und "SITZ" brav befolgt, erhält er das Spielzeug und ein Lob. Schlingen Sie sich die Leine um die Schulter, und stecken Sie das Spielzeug in die Tasche. Dann rufen Sie den Hund herbei und erteilen den Befehl "SITZ". Gehen Sie zu dieser Übung über, sobald der Hund an der langen Leine zuverlässig zu Ihnen zurückkommt. Sitz und Bleib Die Befehle "SITZ" und "BLEIB" sind die Grundlage einer verantwortungsvollen Hundehaltung und wichtig für den Umgang mit dem Hund im Freien. Beginnen Sie das Training in einem ruhigen Wohnbereich, etwa in der Diele, und üben Sie jeweils nicht länger als 15 Minuten. Sobald Ihr Hund die Kommandos konsequent befolgt, können Sie auch einfache Handzeichen verwenden. Während der Hund links neben Ihnen hergeht, halten Sie mit der linken Hand die geraffte Leine in Hüfthöhe und in der rechten eine Futterbelohnung. Sobald er sich hinsetzt, um sich auf den Leckerbissen zu konzentrieren, geben Sie das Kommando "SITZ". Halten Sie die Leine weiterhin straff gespannt, und machen Sie mit dem rechten Fuß einen Schritt nach vorn. Geben Sie den Befehl "BLEIB", wenn Sie sich vorwärts bewegen. Halten Sie den Blickkontakt mit dem Hund aufrecht, und stellen Sie den linken Fuß neben den rechten. Indem Sie einen leichten Druck auf die Leine ausüben und sie über den Kopf des Hundes halten, wenden Sie ihm das Gesicht zu. Seine Konzentration bleibt bestehen, wenn Sie die Futterbelohnung hoch halten. Belohnen Sie den Hund, weil er sitzen geblieben ist. Gehen Sie nun langsam um ihn herum, wobei Sie die Leine über seinem Kopf festhalten. Geben Sie so wenige Befehle wie möglich, damit der Hund nicht verwirrt wird. Nach mehreren Übungen sollte der Hund an der Leine das Hinsetzen und sitzen bleiben gelernt haben. Lassen Sie jetzt die Leine los, und wiederholen Sie die beschriebenen Einzelschritte. Für seine Folgsamkeit wird der Hund jedes Mal gelobt. Wenn sich der Hund mit herabhängender Leine gehorsam hinsetzt und sitzen bleibt, bekommt er seinen Lohn. Wichtig ist, dass man die Belohnung reicht, solange der Hund das tut, was Sie von ihm verlangen, und nicht erst, nachdem er sich bewegt hat. Nachdem Sie den Hund belohnt haben, beenden Sie die Lektion, indem Sie die Arme ausbreiten und "GUT" sagen. Wenn sich der Hund bewegt Sie lehren den Hund eine völlig neue Sprache und können deshalb nicht erwarten, dass er auf Anhieb jedes Kommandowort versteht. Wenn er sich bewegt oder sich nicht von selbst hinsetzt und sitzen bleiben will, um seine potentielle Belohnung im Auge zu behalten, dann fassen Sie mit der linken Hand das Halsband und drücken mit der rechten das Hinterteil nach unten und vorn. Sitz und Bleib. Kontrolliertes Bellen Ein bellender Hund bietet Schutz und ist eine hervorragende Alarmanlage bei Einbruch, aber Sie brauchen unbedingt einen Schalter mit dem Sie diese Anlage ein - und ausschalten können. Wenn Ihr Hund gelernt hat, auf Kommando "Laut zu geben", können Sie nicht nur sein Gebell regulieren, sondern ihm auch Schweigen gebieten. Sobald er weiß, dass er nur unter bestimmten Bedingungen bellen oder "anschlagen" darf, kann man ihm auch beibringen, dass er auf Befehl bellt, oder wenn er etwa als Rauchwarngerät oder ein verdächtiges Geräusch vor einem Fenster hört. Belohnen Sie ihn für kontrolliertes bellen zunächst mit Leckerbissen oder Spielzeug, später nur noch mit lobenden Worten. Befestigen Sie die Hundeleine an einem Zaun oder Pfosten, und treten Sie etwa einen Meter beiseite. Necken Sie den Hund mit einem Spielzeug, und geben Sie ihm einen Leckerbissen, wenn er vor Enttäuschung bellt. Stecken Sie das Spielzeug weg, und ersetzen Sie die Futterbelohnung durch die lobenden Worte "BRAVER HUND", wenn er bellt. Belohnen Sie ihn jedoch zwischendurch mit einem begehrten Leckerbissen. Erteilen Sie das Kommando "SPRICH" oder "GIB LAUT", sobald der Hund bellt, und belohnen Sie ihn dann mit dem Spielzeug. Das richtige Timing ist hierbei wesentlich; wenn Sie die Körpersprache des Tieres beobachten, können Sie das Bellen vorausahnen. Sobald der Hund das Kommando "SPRICH" oder "GIB LAUT" begriffen hat, geben Sie den Befehl "STILL", wenn er bellt. Reichen Sie ihm die Spielzeugbelohnung, sobald er aufhört zu bellen, aber stecken Sie das Spielzeug weg und sagen Sie "NEIN", wenn er weiter bellt. Nachdem Sie dem Hund beigebracht haben, wann er in Ihrer Nähe bellen oder schweigen muss, entfernen Sie sich ein Stück weit von ihm. Wiederholen Sie die Lektion geduldig von Anfang an, bis der Hund auf die Kommandos richtig reagiert. Kehren Sie zu Ihrem Hund zurück, und belohnen Sie ihn mit seinem Lieblingsspielzeug. Wiederholen Sie die Übung solange, bis der angebundene Hund auf die zwischendurch dargebotenen Belohnungen zuverlässig reagiert. Dann binden Sie ihn los und setzen das Training ohne Leine fort. Hinsetzen und Hinlegen Sobald der Welpe das Herbeikommen auf Befehl richtig gelernt hat, können Sie ihm das Hinsetzen und Hinlegen beibringen. Bei diesen Übungen soll der Hund angeleint sein, damit Sie ihn immer unter Kontrolle haben. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Lektion ist der Welpe erstmals imstande, eine kleine Folge zusammengehörender Befehle auszuführen. Längeres Liegenbleiben Wenn Sie Ihrem Hund beigebracht haben, auf Kommando längere Zeit liegen zu bleiben, dann ist das eine Wohltat für Sie wie für Ihren vierbeinigen Freund. Sie können Ihren Hund auf einen Einkaufsbummel oder sogar ins Büro mitnehmen und voll darauf vertrauen, dass er nach dem Kommando "PLATZ" noch 20 Minuten später die gleiche Liegeposition innehat. Dazu ist jedoch ein geduldiges Training notwendig, doch wenn Sie einen zuverlässigen Gefährten haben wollen, lohnt sich der zusätzliche Aufwand an Zeit und Mühe. Plazieren Sie den Hund neben Ihrem Stuhl und geben ihm den Befehl "PLATZ - BLEIB". Halten Sie die Leine locker. Wenn der Hund unruhig wird, halten Sie ihn am Halsband fest, und ziehen Sie ihn wieder sanft in die Liegeposition. Sagen Sie "NEIN" und wiederholen Sie den Befehl "PLATZ -BLEIB". Falls der Hund nach mehreren Minuten die Liegeposition abermals aufzugeben versucht, müssen Sie sofort eingreifen. Sagen Sie "NEIN", wenn er aufstehen will und befehlen Sie "PLATZ - BLEIB", während Sie ihn gleichzeitig wieder in Position bringen. Nach einer Weile sollte der Hund die bequeme Liegeposition auf der Seite einnehmen. Aus der "SPHINX - STELLUNG" kann der Hund mühelos aufspringen, doch sobald er einmal auf der Seite liegt, befolgt er Ihren Befehl über einen längeren Zeitraum hinweg. Auch nach 20 Minuten sollte der Hund noch völlig entspannt daliegen. Verlängern Sie die Dauer dieser Übung allmählich in mehreren Sitzungen, bis Sie sich auf Ihren Hund vollkommen verlassen können. Der aufmüpfige Hund Wenn Sie Ihrem Hund beibringen, längere Zeit in der Liegeposition zu verharren, machen Sie ihm damit klar, dass Sie ihn fest in der Hand haben. Außerdem erziehen Sie ihn dadurch zu einem ruhigeren Benehmen. Einem dominanten Hund sollten Sie wenigstens einmal täglich ein längeres Abliegen befehlen, um ihm Ihre Autorität zu demonstrieren. Zusätzlicher Nutzen Diese Übung ist ein unschätzbares Erziehungsmittel, das Ihren Hund davon abhält, Kinder zu erschrecken, Lebensmittel zu stehlen oder Menschen anzuspringen. Ein solches Training ist zwar oft frustrierend und zeitaufwendig, aber am ende haben Sie einen vierbeinigen Gefährten, der leicht zu führen ist. Platz und Bleib Das Anspringen von Personen und das Hetzen sind Bestandteile des natürlichen Hundeverhaltens, aber beides kann unangenehm oder gar gefährlich sein. Indem Sie Ihrem Hund beibringen, sich auf Befehl hinzulegen und liegen zu bleiben, können Sie diese unerwünschten Aktivitäten unterbinden. Benutzen Sie dazu Befehle und Belohnungen, aber auch Handzeichen, die der Hund aus der Distanz versteht. Liegt der Hund links neben Ihnen, geben Sie das Kommando "BLEIB". Halten Sie die Leine in der rechten Hand, strecken Sie die linke zum Hund hin aus, und gehen Sie weg. Halten Sie den Blickkontakt mit dem Hund aufrecht, und lassen Sie die Leine locker herabhängen wenn Sie fortgehen. Benutzen Sie keine Leckerbissen, wenn Sie mit dem Hund das Liegenbleiben üben, denn sonst möchte er Ihnen folgen um sich das Leckerchen zu holen. Drehen Sie sich um, ohne den Blickkontakt aufzugeben, bleiben Sie stehen, und wiederholen Sie das Kommando "BLEIB". Loben Sie den Schüler mit "BRAVER HUND". Verlängern Sie nach und nach die Liegeposition, bis der Hund sich einige Minuten lang nicht mehr rührt. Hat der Hund gelernt, in Ihrer Abwesenheit die Liegeposition beizubehalten, können Sie ihm beibringen, auch in Ihrer Abwesenheit liegen zu bleiben. Wiederholen Sie die Schritte und verlassen dann den Raum. Mit Hilfe eines Spiegels können Sie durch die Zimmertür nachprüfen, ob sich der Hund bewegt. Nach wenigen Minuten kehren Sie zu Ihrem Hund zurück und belohnen ihn mit den Worten "BRAVER HUND". Sie sollten ihn ruhig und leise loben, wenn er sich nicht von der Stelle gerührt hat. Regen Sie ihn nicht auf, und belohnen Sie ihn nicht fürs Aufstehen. Entlassen Sie den Hund mit dem Wort "GUT" aus der Liegeposition. Versetzen Sie ihn nicht durch Überschwänglichkeit in freudige Erregung, denn sie ist für ihn eine so starke Belohnung, dass er sich nur auf das Ende der Übung konzentriert und nicht auf die Übung selbst. Die Probleme des Kommens Sie rufen Ihren Hund, der jedoch erst nach mehrmaliger Aufforderung kommt. Auch wenn Sie sich darüber ärgern, dass Sie mehrmals rufen mussten, loben Sie Ihren Hund, sobald er bei Ihnen ist. So lernt er, dass das Kommen etwas angenehmes ist. Der Hund verknüpft ( zeitlich begrenzt ) Ihre Reaktion mit seiner letzten Handlung! Das wäre in diesem Fall das Herankommen. Würden Sie ihn jetzt ausschimpfen, hieße das für Ihren Hund: herankommen ist unangenehm. Und das wäre genau verkehrt, denn er würde dann immer länger brauchen, bis er zu Ihnen kommt. Zur Verstärkung des Rufens nach seinem Hund hat sich auch die Methode bewährt, einmal rufen, er kommt nicht, Pech gehabt. Sie drehen sich in die entgegen gesetzte Richtung um und gehen weiter. Spätestens wenn Ihr Hund merkt, halt die oder der nimmt mich nicht mit, wird er zu Ihnen kommen. Es ist auch ganz ratsam, wenn man für eine längere Zeit aus dem Haus geht, zu seinem Hund immer wieder kehrende, bestimmte Worte zu sagen. Z.B. "und tschüß". Auch dies kann man anwenden, wenn Ihr Hund draußen nicht kommt, denn er weiß: und tschüß bedeutet Sie gehen für länger. Angenommen Ihr Hund läuft im Feld einem Hasen hinterher. Sie rufen ihn zurück, er kommt aber nicht und Sie rufen weiter und weiter. Das Problem dabei ist, dass der Hund denkt, Sie bestätigen ihn in seiner Reaktion, d.h. er versucht erst recht die Beute für Sie zu bekommen. Was natürlich nicht Sinn und Zweck des Rufens ist. Außerdem hört der Hund Sie ja und braucht sich keine Gedanken zu machen, ob Sie noch da sind oder nicht. Also auch hier nur einmal rufen. Versuchen Sie es mal alle Kommandos mit einem Handzeichen zu verbinden und Sie werden sehen, das der Hund nach einiger Zeit auch auf Handzeichen reagiert.
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